Urbane Datenplattform (AP1)

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Was bringt das?

Das Arbeitspaket Urbane Datenplattform ist die Fortführung und Verstetigung des Förderprojektes Zentrale Open Data Plattform. Im Projekt Zentrale Open Data Plattform wurde der Prototyp einer kommunalen Open Source Datenplattform im Sinne eines Werkzeugkoffers entwickelt und Paderborn sowie weiteren Kommunen europaweit zur eigenen Nutzung zugänglich gemacht. Dieser Werkzeugkoffer soll nun in weiteren städtischen Anwendungsfällen verwendet und erweitert werden.

Durch den Aufbau einer kommunalen Datenplattform wird ein wesentlicher Baustein für die Vernetzung unterschiedlicher Datenquellen und -verarbeitungsprozessen ermöglicht, um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltungen in Deutschland weiter voranzutreiben.

Über offene Schnittstellen werden unterschiedliche Daten und Dienste angeboten. Durch dieses offene Design können alle Datenformate und Datentöpfe bedarfsgerecht zentral auf der Plattform verwaltet und bereitgestellt werden. Alle kommunalen Daten können hier ämterübergreifend gebündelt werden, um diese für weitere Verarbeitungsprozesse aufzubereiten und bereitzustellen. Die Kombination unterschiedlicher Datentöpfe durch intelligente Anwendungen ermöglicht auch neue Services bzw. die weitere Automatisierung von internen Verwaltungsprozessen insbesondere an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachämtern und IT-Systemen.

Im Arbeitspaket der Urbanen Datenplattform werden vorwiegend verwaltungsinterne Datenströme modelliert, die für die Bürger*innen nicht sichtbar. Auf Basis dieser Datenströme werden neue Services, insbesondere im Arbeitspaket 2, bereitgestellt.

Die Urbane Datenplattform bietet allerdings auch Visualisierungsmöglichkeiten im Bereich von Kartendiensten und Dashboards, um beispielsweise Echtzeitdaten von entsprechenden Prozessen oder städtischer Sensorik den Bürger*innen zukünftig sichtbar zu machen.

Während der Projektlaufzeit werden im Arbeitspaket Urban Data sukzessive Prozessoptimierungen vorgenommen und neue automatisierte Datenflüsse modelliert. Das Projekt ist im Rahmen des SmartCityCalls Paderborn für eine Projektlaufzeit von 5 Jahren angesetzt.

Gefördert von:

BfVdI
KFW