Pilotprojekt „Schlosskreuzung“

Digitalisierung Schlosskreuzung

Mit Hilfe des Projektes Schloßkreuzung gehen wir einen Schritt in Richtung Zukunft, indem wir ein Steuerverfahren entwickeln wollen, welches den Anforderungen der Gegenwart gerecht wird und zukünftig für eine bessere Abwicklung an Lichtsignalanlagen sorgen soll.

– Projektleitung

Zu viel Stau, zu viel Lärm, zu viele Schadstoffe – lokale Fahrverbote lösen diese Probleme nur temporär. Eine intelligente Ampelsteuerung ermöglicht durch das Erheben von Echtzeitdaten, dass Stauungen, Stop&Go Bewegungen und unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Was bringt das?

Der Verkehr wird flüssiger, Schadstoffemissionen und Lärm werden gesenkt – die Lebensqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner wird verbessert. Auch Pendler und Unternehmen profitieren von der erhöhten Standortattraktivität.

Die Ampeln werden mit Sensoren ausgestattet, die es ermöglichen Echtzeitdaten des Verkehrsaufkommens zu erfassen. In Kombination mit Algorithmen kann so eine flexible Verkehrsführung ermöglicht werden.

Prinzipskizze

Als erster Testort wurde die Schlosskreuzung in Schloß Neuhaus ausgewählt.

Der Kick-off war im Februar 2019. Zunächst wird der Ist-Zustand per Simulation analysiert und die Algorithmen für die optimale dynamische Verkehrsführung werden entwickelt. Anschließend beginnt die Testphase. Nach Abschluss der Testphase werden die Ergebnisse ausgewertet, um diese auf andere Lichtsignalanlagen übertragen zu können. Das Pilotprojekt hat eine Laufzeit von insgesamt 3 Jahren.

Für das Projekt werden 2.332.668,00 € investiert, von denen das Land 1.756.458,75 € übernimmt.

Stadt Paderborn, Straßen- und Brückenbauamt

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In Kooperation mit:

Universität Paderborn/Heinz Nixdorf Institut
RTB GmbH & Co. KG
Stührenberg GmbH