NRW will digital durchstarten

Digitalkonferenz NRW

Ministerpräsient Armin Laschet und Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart luden am 26. Oktober zur Digitalkonferenz NRW ein. 500 Gäste aus Kultur, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten in 11 Fachforen zusammen mit der Landesregierung Digitalstrategien des im Juli vorgestellten Entwurfs.

Der Strategieentwurf stand bundesweit online zur Diskussion, damit Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche vorbringen konnten: Eine Forderung nach flächendeckenden Zugang zu einem schnellen Internet, sowie ein wirksamer Datenschutz, welcher eine hohe Transparenz bezogen auf die gespeicherten Daten der Verbraucher aufweisen kann, standen ganz oben auf der Liste der Teilnehmer der Onlinediskussion. Auch der Wunsch nach einer Möglichkeit sämtliche Behördengänge online durchführen zu können und digitale Bildungsangebote und lebenslanges Lernen waren Anliegen, die aufkamen. Diese Ergebnisse wurden in der Digitalkonferenz NRW ebenfalls diskutiert.

Ministerpräsident Armin Laschet bezeichnete den digitalen Wandel als dynamische, sich entwickelnde Grundlage für eine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, weshalb alles in einem Ministerium gebündelt wurde. Der Prozess wird in einer umfassenden Digitalstrategie auf allen Ebenen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Experten und Stakeholdern in Angriff genommen. „Denn wir wollen, dass unser Land digital durchstartet.“, so Laschet.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Digitalminister, möchte NRW digital an die Spitze bringen. Die Aufholjagd hat bereits begonnen mit dem Gigabitausbau und digitalen Serviceangeboten, wie der Gewerbeanmeldung. Statt feststehende Ideen an die Bevölkerung durchzugeben, soll mit den Bürgerinnen und Bürgern, sowie Experten und Stakeholdern in Dialog getreten werden. Die Digitalkonferenz fungiert so als zentraler Baustein, der zur Weiterentwicklung der Strategie anregt.

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