Roadshow-Modellregion

Digitale Services aus Ostwestfalen-Lippe – von Kommunen für Kommunen

Die virtuelle Veranstaltungsserie zum Stand der kommunalen Digitalisierungsprojekte machte ihren 4. Stopp bei den erfolgreichen Leuchtturmprojekten der Digitalen Modellregion Ostwestfalen-Lippe (OWL). Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und Andreas Meyer-Falcke, Landes-CIO im Wirtschafts- und Digitalministerium NRW, waren sich einig: „Wir sind bereit für ein digitales NRW. Von den Lösungen für digitale Services für Kommunen können alle Kommunen profitieren.“

Den Entwicklungsstand der digitalen Services direkt in die Kommunen zu transportieren war das Motto, unter dem das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und der KDN - Dachverband kommunaler IT-Dienstleister am 19.11.2020 den virtuellen Blick in die Praxis der OWL-Projekte ermöglichte. Nach den Projektpräsentationen bekamen die Fachfragen zur Übertragbarkeit der kommunalen Lösungen viel Raum. Zum Schwerpunktthema Serviceportallösungen der Stadt Paderborn, des Kreises Paderborn und der Stadt Bielefeld wurde vorgestellt, welche Kommunen bereits Formulare für Servicedienstleistungen übernommen haben, mit eigenen Anpassungen. Beim LoRaWAN-Projekt der Stadt Delbrück können andere Kommunen anhand eines Abschlusskonzepts (aus dem Pilotprojekt) und eines Handlungsleitfaden aus dem laufenden Projekt von den Delbrücker Erfahrungen profitieren. Das Projektkonsortium INSPIRE, dem Projekt zur Einsatzunterstützung der zivilen Gefahrenabwehr, entwickelt die Datenmodelle in modularer Bauweise und vereinfacht so die Übertragbarkeit auf andere Kommunen. „Nutzen Sie das vorhandene Potential aus den digitalen Services. Von den Informationen von Kommunen für Kommunen profitieren beide Seiten“, ermunterte Christiane Boschin-Heinz, Leiterin Projektbüro Paderborn, die Kommunen zu Gesprächen über die digitalen Services.

Der Programmpunkt ‚Das Onlinezugangsgesetz (OZG) für Eltern, Kinder und Jugendliche – digital bis zum Schulabschluss‘ öffnete neben der ‚Schulanmeldung. Einfach.Online‘ den Blick auf die Entwicklung eines digitalen Schülertickets für die Schulwege der Schüler*innen. Die OZG-Leistung der Schülerbeförderung erhält durch das Umsetzungsprojekt des KDN zukünftig den Online-Zugang für die Antragstellung für die Schülertickets. Daran anschließend soll in einem Projektvorhaben der digitalen Modellregion OWL die Serviceleistung der Kommunen bis zur Ausgabe eines digitalen Schülertickets vervollständigt und die Nachnutzung des Verfahrens für alle Schulträger in NRW vorbereitet werden. Die virtuelle Bühne aus OWL verdeutlichte den kommunikativen Schulterschluss zwischen den Digitalen Modellregionen NRW und der Themenfeldkoordination des KDN. Die Kommunen in NRW verfolgen ein gemeinschaftliches Vorgehen und treiben die Digitalisierung auf verschiedenen Ebenen voran.

Die ‚Digitale Modellregion Ostwestfalen-Lippe‘ ist ein Förderprojekt des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

DOWNLOADS & WEITERFÜHRENDE LINKS:

Präsentationen zu den Vorträgen, ein Videomitschnitt sowie eine FAQ-Liste

Virtuelle Ausstellungsplattform mit den Projektständen der Digitalen Modellregionen

 

 

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Roadshow Digitale Modellregionen

 

Die Serviceleistungen der kommunalen Verwaltungen in NRW sollen digitaler gestaltet werden – dafür setzt sich das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den digitalen Modellregionen ein. Im Zuge dessen startete die Landesregierung zusammen mit dem Verband der kommunalen IT-Dienstleister (KDN) eine Veranstaltungsserie „Roadshow Digitale Modellregionen und E-Government“. Nach einer ersten Auftaktveranstaltung im Juli in Düsseldorf geht es nun in den Modellregionen weiter. Am 01. Oktober präsentierte die Modellregion OWL im Heinz-Nixdorf-Forum in Paderborn ihre innovativen Projekte zu digitalen Verwaltungsdiensten.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl begrüßte zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Digitalen Modellregion OWL die Anwesenden. Die Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold fasste kurz den aktuellen Stand in der Modellregion OWL zusammen: „Die fortschreitende Digitalisierung unserer Gesellschaft schafft neue Handlungsmöglichkeiten für Verwaltungen. Behörden kommunizieren mit Bürgern und Unternehmen, aber auch untereinander zunehmend online. Das vereinfacht die Abläufe, beschleunigt die Verwaltungsprozesse und steigert die Bürgerfreundlichkeit. Mit dem Programm ‚Digitale Modellregionen‘ fördert das Land Kommunen beim digitalen Wandel mit bisher zwölf Millionen Euro in OWL. Das Projektkonzept LoRaWAN der Stadt Delbrück zur Digitalisierung von Verwaltungsprozessen konnte bereits komplett abgeschlossen werden. Weitere neun Projekte in OWL haben ihre Förderzusage erhalten und aktuell werden weitere Anträge von förderwürdigen Projekten geprüft.“

Antragsprozesse durchgängig elektronisch abwickeln? Bewohnerparkausweise zu jeder Tageszeit an jedem Tag der Woche online beantragen? Durch nur einen Klick die bewirtschafteten Parkzonen anschauen?  Das alles und noch viel mehr wird bald möglich sein. Ob altbewährt „in der Verwaltung“ oder ganz bequem „vom Sofa aus": Behördengänge können zukünftig über ein einheitliches Serviceportal erledigt werden. Die Bürgerinnen und Bürger sollen so die Vorteile einer digitalen Verwaltung bei allen ihren Kontakten erleben - sowohl online, als auch beim telefonischen Kontakt und bei persönlichen Besuchen vor Ort. Die medienbruchfreie und in beide Richtungen ablaufende Übertragung von Daten ist an dieser Stelle besonders innovativ.

 

„Die Digitalisierung muss für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar gemacht werden“, so eine Vertreterin des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie auf der Veranstaltung. „Auch eine schnelle Übertragbarkeit der Ergebnisse ist wichtig, damit alle Gemeinden und Gemeindeverbände von den Modellvorhaben profitieren können.“ Die entwickelten Onlineservices sollen nach und nach landesweit zur Verfügung stehen und weitere Digitalisierungen in Nordrhein-Westfalen gezielt vorangetrieben werden.

Die eigene Projektentwicklung kann so entfallen und die schnelle Digitalisierung in NRW wird angetrieben. Deshalb brachte das Land Interessierte aus Städten und Gemeinden in OWL und darüber hinaus zusammen, um ins Gespräch zu kommen und die Details zu den laufenden Vorhaben auszutauschen, damit die Beteiligten bei der Gestaltung der Digitalisierung vernetzt agieren können. Zentrales Element der Umsetzung des Programms „Digitale Modellregionen NRW“ ist deshalb der kontinuierliche Informationsaustausch mit den Kommunen in NRW. Dieser wird in den anderen Modellregionen mit der Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Steckbriefe der Modellprojekte aus OWL können unter https://digitale-heimat-pb.de/modellregion-owl/ aufgerufen werden. Informationen zu den Modellkommunen findet Sie unter https://www.kdn.de/ccd/modellkommunen/.

Digitale Heimat
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